
Am 10. und 11. Oktober wurde die Max-Schmeling-Halle zum Treffpunkt der Badmintonjugend aus Berlin und Brandenburg. Bei den Berlin-Brandenburger Einzelmeisterschaften der Altersklassen U11 bis U19 gab es ein ganz besonderes Wiedersehen: Erstmals seit langer Zeit wurden die Meisterschaften aller Altersklassen von U11 bis U19 wieder an einem gemeinsamen Wochenende und an einem Ort ausgetragen. Das sorgte für eine großartige Atmosphäre, volle Hallen, jede Menge spannende Spiele und ganz viel Badmintonbegeisterung!
Auch der TSV Spandau 1860 war mit zahlreichen Spielerinnen und Spielern vertreten. Über beide Tage hinweg wurde um jeden Punkt gekämpft, wurden knappe Ballwechsel ausgefochten und wichtige Erfahrungen gesammelt. Und wer gerade nicht selbst auf dem Feld stand, war keineswegs untätig: Unsere Spielerinnen und Spieler feuerten sich gegenseitig an, fieberten bei den Matches mit und unterstützten sich auch dann, wenn es auf dem Feld einmal nicht nach Plan lief. Genau dieser Zusammenhalt macht unser Team aus!
Gold, Silber und Bronze – starke Ergebnisse für Spandau!
Sportlich gab es jede Menge Grund zur Freude. Besonders erfolgreich war Priyansh Biswas, der im Mixed U15 gemeinsam mit Gilda Görisch (BC Potsdam) den Turniersieg feiern konnte. Herzlichen Glückwunsch zum Landesmeistertitel. Auch im Jungeneinzel U15 erreichte er das Halbfinale und belegte einen hervorragenden geteilten dritten Platz.
Einen weiteren Podestplatz holte Priyansh im Jungendoppel U15 gemeinsam mit Ben Nieke (SC Siemensstadt). Die beiden spielten sich bis ins Halbfinale und sicherten sich ebenfalls einen geteilten dritten Platz. Damit stand Priyansh bei den Meisterschaften gleich dreimal auf dem Podest – eine tolle Leistung!
Arnav Prakash und Harshitha Vignesh spielten sich im Mixed U13 bis ins Finale und wurden mit einem starken zweiten Platz belohnt. Arnav erreichte außerdem im Jungendoppel U13 mit Ruzgar Mutlu (ProSport) das Halbfinale und sicherte sich einen geteilten dritten Platz. Auch im Jungeneinzel U13 zeigte er eine starke Leistung und kam unter die besten acht Spieler.
Auch Aditi Chougule durfte jubeln: Im Mädcheneinzel U11 erkämpfte sie sich einen hervorragenden dritten Platz. Darüber hinaus trat sie im offenen Doppel U11 gemeinsam mit Pitt an und erreichte dort die Plätze fünf bis sieben.
Harshitha überzeugte ebenfalls mit starken Ergebnissen. Neben dem zweiten Platz im Mixed U13 erreichte sie im Mädchendoppel U13 mit Liana Rubcheniuk das Halbfinale und belegte einen geteilten dritten Platz. Im Mädcheneinzel U13 kam sie auf einen starken Platz unter den besten acht Spielerinnen.
Viele weitere starke Auftritte
Doch nicht nur die Podestplätze zählen. Auch Jamilya Maglaeva, Noah Gehlhaar, Vihaan Pawar und Yeonho Kim stellten sich der Konkurrenz und sammelten wertvolle Erfahrungen auf Meisterschaftsniveau.
Jamilya erreichte im Mädcheneinzel U13 die Plätze 17 bis 19. Noah belegte im Jungeneinzel U11 Platz 19, während Vihaan in derselben Konkurrenz die Plätze 13 bis 18 erreichte.
Yeonho trat im Mixed U17 gemeinsam mit Mia Marovic an. Das Duo erreichte einen Platz unter den besten acht Paarungen.
Jede Begegnung bedeutete eine neue Herausforderung – und die Gelegenheit, sich mit starken Gegnerinnen und Gegnern zu messen, dazuzulernen und über sich hinauszuwachsen. Gerade bei einer Meisterschaft mit so vielen Vereinen und talentierten Nachwuchsspielerinnen und -spielern ist jedes Spiel, jeder Ballwechsel, jeder enge Satz ein wichtiger Schritt nach vorn.
Auch die Jüngsten mittendrin: Badminton für U7 und U9
Auch für unsere jüngsten Badminton-Talente hatte das Meisterschaftswochenende einiges zu bieten: Kinder der Altersklassen U7 und U9 waren herzlich willkommen und konnten auf einem eigenen Spielfeld gemeinsam mit dem Sichtungstrainer Max Porté spielerisch ihr Können zeigen und erweitern.
Unsere Nachwuchsspieler nutzten die Gelegenheit begeistert, sammelten neue Erfahrungen und konnten sogar ihre ersten Badminton-Abzeichen erwerben. Gleichzeitig fieberten sie bei den älteren Vereinskameradinnen und -kameraden mit und erlebten hautnah die besondere Atmosphäre einer großen Meisterschaft. So wurde das Wochenende auch für die Kleinsten zu einem tollen Erlebnis.
Mehr als nur Ergebnisse
Was dieses Wochenende besonders gemacht hat, waren nicht allein die Platzierungen. In der Max-Schmeling-Halle herrschte über beide Tage eine tolle Stimmung. Überall gab es spannende Ballwechsel, laute Anfeuerungsrufe und strahlende Gesichter. Gleichzeitig bot das Turnier eine wunderbare Gelegenheit, viele bekannte Gesichter aus anderen Vereinen wiederzusehen, sich auszutauschen und die gemeinsame Begeisterung für unseren Sport zu erleben.
Für unsere Spielerinnen und Spieler war es ein intensives Wochenende mit vielen Matches, sportlichen Herausforderungen und schönen Momenten. Siege wurden gemeinsam gefeiert, nach knappen Niederlagen wurde Mut zugesprochen – und auf dem Feld wurde bis zum letzten Punkt gekämpft. Genau solche Erlebnisse bringen eine Mannschaft weiter, stärken den Zusammenhalt und machen Lust auf die nächsten Turniere.
Ein rundum gelungenes Meisterschaftswochenende
Aus unserer Sicht waren die Berlin-Brandenburger Einzelmeisterschaften ein voller Erfolg! Besonders beeindruckt hat uns der reibungslose Ablauf der Veranstaltung. Auch die neue Technik mit Tablets und der digitalen Turnierorganisation funktionierte hervorragend und trug dazu bei, dass die vielen Spiele an beiden Tagen gut über die Bühne gingen.
Ein echtes Highlight war für uns außerdem, dass auch die jüngsten Badminton-Fans und Nachwuchstalente aus der U7 und U9 dabei sein konnten. Da es für diese Altersklassen noch keine eigene Meisterschaft gibt, war es etwas ganz Besonderes, ihnen die Teilnahme an einem so großen Badmintonereignis zu ermöglichen.
Ein solches Wochenende wäre ohne die vielen helfenden Hände nicht möglich. Deshalb geht ein riesengroßes Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer, die den TSV Spandau 1860 bei der Betreuung unserer Spielerinnen und Spieler sowie bei der Durchführung unterstützt haben. Danke für euren Einsatz, eure Zeit und eure Unterstützung!
Wir nehmen viele tolle Eindrücke, starke Ergebnisse und wertvolle Erfahrungen aus diesem besonderen Meisterschaftswochenende mit. Vor allem aber nehmen wir jede Menge Teamgeist und Badmintonbegeisterung mit nach Hause.
Bericht: Born Michael






